Startseite | Unternehmen | News & Projekte | Kontakt | Serviceportal | Impressum
 
Managed Services
Integration
Components

Suche:
Seite druckenNewsletter-AboBCC Intern
Home: News & Projekte

04.05.10

Virtualisierung und Konsolidierung mit Managed Services

Cisco und BCC


Die ITK-Welt wandelt sich fortlaufend. Neue, komplexe Technologien und Anwendungen sowie ein Zusammenwachsen der einzelnen IT-Bereiche stellen die IT-Abteilungen vor große Herausforderungen – gerade im Datacenter-Bereich. Gleichzeitig wächst der Kostendruck auf die Unternehmen. Managed Services von BCC und Cisco bieten hier eine Alternative, die ITK-Landschaft nachhaltig zu konsolidieren und zu optimieren.

 

Managed Services sind Netzwerkdienste, die in Form von Soft-, Hardware und Dienstleistung direkt vom Service Provider gemietet respektive gekauft werden können. Der wichtigste Vorteil von Managed Services ist die hohe wirtschaftliche und technologische Flexibilität. Unternehmen müssen nur noch geringe Investments hinsichtlich der Netzwerkinfrastruktur tätigen, können sämtliche Netzwerkdienste kurzfristig ihrem Bedarf anpassen und haben keinerlei Wartungsaufwand für Soft- und Hardware. Allerdings sind Managed Services nur ein Teil einer bedeutenden Entwicklung in der Netzwerkwelt. Hat man in den vergangenen Jahren noch verstärkt damit gearbeitet, eigene Hardware und Applikationen von externen Providern betreuen zu lassen, wandelt sich dieses Bild jetzt. Managed Services bedeutet, keine eigenen Investitionen mehr tätigen zu müssen, vielmehr wird die Leistung als kompletter Dienst bei einem Services Provider eingekauft.

 

Cloud Computing führt Managed Services fort

Die Zukunft hält allerdings schon den nächsten Schritt bereit: Cloud Computing umfasst On-Demand-Infrastruktur (Rechner, Speicher, Netze) und On-Demand-Software (Betriebssysteme, Anwendungen, Middleware, Management- und Entwicklungs-Tools), die jeweils dynamisch an die Erfordernisse von Geschäftsprozessen angepasst sind. Dazu gehört auch die Fähigkeit, komplette Geschäftsprozesse zu betreiben und zu managen. Dahinter steht Software as a Service (SaaS) genauso wie weitreichende Anwendungen auf Basis von Web 2.0. „Cloud Computing bietet die Verfügbarkeit leistungsstarker IT-Kapazitäten zu geringeren Kosten pro Benutzer oder Applikation, als dies mit traditionellen Ansätzen möglich wäre“, schätzt Josef Glöckl-Frohnholzer, BCC-Geschäftsführer, den Technologietrend ein. „Damit lassen sich Risiken für Unternehmen hinsichtlich Kapitalbedarf, Implementierung, Betrieb und Wartung verringern.“

 

Warum jetzt auf Managed Services setzen?

Cloud Computing in großem Stil bleibt für viele Unternehmen erst einmal Zukunftsmusik. Experten gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2016 messbare, überwachbare und steuerbare End-to-End-Geschäftsprozesse, intelligente Hubs und Linking-Plattformen als online nutzbare Angebote über dynamisch skalierbare Infrastrukturen zur Verfügung stehen. Bis zu diesem Zeitpunkt sollte sich jedes Unternehmen mit der Integration von gemanagten Diensten vertraut gemacht haben, um künftig den Anschluss nicht zu verlieren. „Das heute von BCC angebotene Service-Spektrum bietet hier viele Einstiegs- und Intensivierungsmöglichkeiten, denn Managed Services ermöglichen es Unternehmen, die Fertigungstiefe ihres IT-Betriebs gezielt und flexibel zu bestimmen, da die Services in der Regel in modularen Paketen aufgebaut sind“, berichtet Glöckl-Frohnholzer aus Erfahrung. „Das versetzt jedes Unternehmen in die Lage, nahezu in Echtzeit genau die Services zu beziehen, die es wirklich benötigt.“ Die aus dem modularen Aufbau gewonnene Steuerungsfähigkeit sorgt dafür, dass das Unternehmen zu keiner Zeit über- oder unterversorgt ist – die erste Voraussetzung für den schnellen Aufbau neuer Ressourcen und Geschäftsprozesse.

 

 

Managed Datacenter Services als Lösung für den bevorstehenden Wandel in Rechenzentren

Beinahe jedes Unternehmen strebt heute nach Kostenreduktionen, Effizienzgewinn und optimierten Geschäftsprozessen. Dieses Ziel mittelfristig zu erreichen, geht vor allem mit der Konsolidierung und Virtualisierung der IT-Landschaft einher. Zentraler Schauplatz für diese Optimierungen ist das Rechenzentrum, doch genau dieses Zentrum befindet sich derzeit in einem tiefgreifenden Wandel. Neue Standards, Technologien und Integrationsanforderungen erfordern neue Lösungen für das Rechenzentrum, die bereits hoch integriert sind. Parallel steigen auch Kosten und Komplexität: Experten rechnen allein mit einem Storage-Wachstum zwischen 40 bis 70 Prozent pro Jahr. Damit steigen auch die Kosten unausweichlich. Eine Studie der Gartner Group geht sogar davon aus, dass sich 50 Prozent der Unternehmens-Rechenzentren innerhalb von 24 Monaten komplett technisch überholt haben. Der Handlungsdruck in den IT-Abteilungen wächst also permanent.

 

Managed Datacenter Services – also Dienstleistungen rund um den Serverbetrieb, Storage und Netzwerk – bieten hier eine lohnenswerte Alternative in zweierlei Hinsicht: Zum einen gewährleistet der anhaltende Druck aus dem Markt auf die Managed Services Provider, dass diese für ihre Kunden permanent aktuelle Technologien vorhalten und damit Innovationssicherheit gewährleisten. Zum anderen schafft die Optimierung der ITK-Landschaft mit Managed Services eine spürbare Kostenreduktion – vorausgesetzt, alle Bereiche einer ITK-Architektur werden betrachtet.

 

Unified Computing – die Antwort auf die Herausforderungen der Zukunft

Vor dem Hintergrund der sich bereits heute abzeichnenden technischen Evolution müssen Datacenter in den nächsten Jahren allerdings auch weitreichenden Veränderungen Rechnung tragen. In der Vergangenheit wurden Virtualisierungslösungen vorwiegend zur Konsolidierung relativ einfacher Servertypen eingesetzt. Im Vordergrund standen häufig Fileserver. Hintergrund für diese Beschränkung waren die hohen Leistungsverluste in der Virtualisierung, die einen Einsatz für größere Applikations- und Datenbankserver unmöglich machten. Diese Leistungsverluste sind von den Hardware-Herstellern inzwischen weitgehend behoben worden und werden sich künftig immer weiter verbessern. Auf Netzwerkseite steht dieser Entwicklung die Einführung von 10-Gigabit-Ethernet gegenüber. Darauf basierend ändert sich das Verständnis von Virtualisierung: „Nicht mehr die File-Systeme stehen heute im Fokus, sondern auch Desktop-Virtualisierung sowie Applikationsvirtualisierung“, bestätigt Glöckl-Frohnholzer. „Alle Entwicklungen zusammen erhöhen den Bedarf an I/O-Leistung, insbesondere im Zugang auf Netzwerk und Speicher. Das erfordert eine absolut durchgängige Netzwerkarchitektur, angefangen bei der virtuellen Maschine und endend im physikalischen Netz.“ Ohne diese Durchgängigkeit entständen Brüche und ein erhöhter Aufwand im Betrieb. Langfristig kommt hier Unified Computing zum Tragen. Unified Computing führt Netzwerk-, Rechen- und Virtualisierungsressourcen in einem einzigen System zusammen. Grundlage dafür ist das Netzwerk als intelligente Plattform.

 

Datacenter Interconnection – Voraussetzung für eine erfolgreiche Virtualisierung

Eine Voraussetzung hat allerdings jedes Virtualisierungs-Vorhaben – Bandbreite und Hochverfügbarkeit auf Netzwerkebene. Sie sind ein entscheidender Faktor, wenn es um die Zukunftsfähigkeit von Datacenter geht. Im Managed-Services-Kontext bekommen sie besondere Bedeutung: Nicht mehr Leitungsstrecken wie Dark Fibre sind gefragt, sondern klar definierte Schnittstellen, die das Routermanagement komplett dem Provider überlassen. BCC bietet hier in Zusammenarbeit mit Cisco Systems ein sicheres, zuverlässiges und flexibles „Pay per Port”-Geschäftsmodell, das die absolute Durchgängigkeit von SAN-Protokollen wie Fibre Channel ESCON oder FICON erlaubt und von allen großen SAN-Herstellern zertifiziert ist. Grundlage für diese Hochleistungskopplung ist eine dedizierte Faserverbindung oder das Hochgeschwindigkeits-Backbone von BCC. Seine Basis hat das in innovativer Cisco-Technologie, die eine hohe Automatisierung erlaubt und dadurch menschliches Versagen praktisch ausschließt.

 

Bei jedem Optimierungsvorhaben ist allerdings eines zu beachten: Jedes Unternehmen hat seine ganz individuellen Bedürfnisse. Aus den stark unterschiedlichen Anwendungsbereichen und Aufgaben für Rechenzentren ergeben sich spezielle Anforderungen an die Art der Kopplung. BCC weiß mit diesen Anforderungen umzugehen: „Wir verfolgen einen integrierten Consulting-Ansatz, der eine IT-Architektur ganzheitlich betrachtet und daraus den richtigen Mix an Technik und Dienstleistung ableitet“, erklärt Glöckl-Frohnholzer.

 

Cisco und BCC – die Partner für Ihre Zukunft

Vor allem in der heutigen wirtschaftlich angespannten Situation und den Bestrebungen, die Umwelt zu entlasten, werden Hosted und Managed Services bedeutender. Ein effizientes Partner-System spielt bei der Realisierung kundenspezifischer Anforderungen eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund entwickelt Cisco auf der einen Seite die notwendigen Produkte und Lösungen, andererseits unterstützt Cisco Managed Services Provider mit dem Envision-Build-Market & Sell-Modell bei der Evaluierung, der Inbetriebnahme und der Vermarktung neuer Services. „Unsere Kunden profitieren von diesem Modell durch hochwertiges individuelles Consulting, effiziente Kooperationen der relevanten Partner und letztendlich kurzen Projektierungs- und Implementierungsprozessen,“ sagt Bernd Heinrichs, Managing Director Channels bei Cisco in Deutschland. „Unser Goldpartner BCC steht für eine solche erfolgreiche Kooperation im Bereich Managed Services. Durch die Nähe zum Kunden und ein excellentes Marktverständnis bietet BCC stets eine individuelle, sehr effektive und kundenorientierte Beratung. Zum Beispiel mit dem Anfang des Jahres neu gelaunchten Cisco-basierendem Managed-Data-Center-Interconnect-Dienst. DCI bietet Unternehmen mit Rechenzentren hohe Einsparpotenziale im Datacenter Management und bei der Kopplung ihrer Rechenzentren. Um die Partnerschaft weiter auszubauen, diskutieren wir aktuell mit BCC weitere neue Service Angebote sowie Kooperationen mit Partnern.“



<- Zurück zu: Aktuelle Meldungen