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12.02.10

BCC ab März 2010 in Wolfsburg

Neuer Hauptsitz für IuK-Provider


BCC zieht nach Wolfsburg: Ab März werden rund 90 Mitarbeiter des Kommunikationsdienstleisters in der Volkswagenstadt arbeiten. Der deutschlandweit tätige Managed Services Provider bleibt damit fest verwurzelt in der Region Südost-Niedersachsen.


„Seit drei Jahren ist BCC auf nationalem Expansionskurs. Unsere derzeitigen Räumlichkeiten in unserem Braunschweiger Stammhaus reichen nicht mehr aus“, so Josef Glöckl-Frohnholzer, Geschäftsführer von BCC. „Die Stadt Wolfsburg bietet mit ihrer Dynamik die besten Voraussetzungen bei unserer Gewerbeansiedlung. Wir finden hier einen attraktiven Standort und ein gutes Umfeld für unsere Geschäftsaktivitäten vor, das Klima stimmt“. Ausschlaggebend für den Standortwechsel von Braunschweig nach Wolfsburg waren zudem die ausgezeichnete Verkehrsanbindung, das exzellente Image der Stadt und die außergewöhnlich gute Betreuung bei der Ansiedlung.


Prof. Rolf Schnellecke, Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg, begrüßt den Umzug von BCC sehr: „Für unsere Stadt ist es wichtig, dass Unternehmen Wolfsburg als attraktiven Standort wahrnehmen. Mit BCC haben wir ein deutschlandweit agierendes Unternehmen aus der Telekommunikationsbranche gewinnen können, das innovativste Technologien bereit stellt, ein zukunftsträchtiger Gegenpool zu unserer von der Automobilwirtschaft geprägten Stadt.“


BCC gehört zur Telekommunikations- und IT-Sparte des Energiekonzerns EWE mit Sitz in Oldenburg. „Neben Energie und Netz ist Telekommunikation und IT eine der tragenden Säulen von EWE. Aus gutem Grund, denn eine zukunftsfähige Energieversorgung ist ohne moderne TK und IT nicht denkbar. Mit BCC haben wir einen deutschlandweit erfolgreichen Spezialisten für Geschäftskundenlösungen innerhalb der EWE TEL-Telekommunikationsgruppe“, so Dr. Werner Brinker, Vorstandsvorsitzender der EWE AG.





Die neue Zentrale in der Heinrich-Nordhoff-Straße wird künftig rund 90 Mitarbeiter des Spezialisten für Datennetze beherbergen. Das BCC-Rechenzentrum sowie ein Servicestützpunkt bleiben weiterhin in Braunschweig. Diese Aufteilung ist für BCC kein Problem:  „Als verteilt aber voll vernetzt agierendes Unternehmen bieten wir unsere digitalen Services deutschlandweit an. Da spielt es häufig keine Rolle, wo genau unsere Mitarbeiter sitzen“, erklärt Glöckl-Frohnholzer. Diese Praxis lebt BCC schon heute. Die 122 Mitarbeiter des Unternehmens arbeiten verteilt an verschiedenen Service- und Vertriebsstandorten in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Sachsen und Sachsen-Anhalt


Kompetenzzentrum für Kommunikationstechnologien


Der Spezialist für Multiservicenetze will seinen Standort in der Volkswagenstadt als Kompetenzzentrum für moderne Kommunikationstechnologie etablieren. Hier wird BCC sein Geschäftsfeld der gemanagten, internetbasierenden Dienste ausbauen und Managed Services für Netzwerke, Rechenzentren, IP-Telefonie und Security produzieren. Glöckl-Frohnholzer sieht mittelfristig weitere Ausbauchancen: „Wir sind deutschlandweit auf Expansionskurs. Das bedeutet, dass wir dezentral an allen Standorten wachsen werden. Wir gehen davon aus, dass sich das auch positiv auf unsere Zentrale auswirken wird.“ Den Schwerpunkt seiner Geschäftstätigkeit sieht BCC in den nächsten Jahren in der Industrie. Zudem will das Unternehmen verstärkt die Automobilbranche adressieren.


Derzeit ist BCC beispielsweise dabei, sich für ENX, eine gemeinsame Lösung der europäischen Automobilindustrie für den Austausch kritischer Entwicklungs-, Einkaufs- und  Produktionssteuerungsdaten, zu zertifizieren. Dieser Prozess ist voraussichtlich im März 2010 abgeschlossen. BCC wird dann weltweit der siebte zertifizierte Kommunikationsdienstleister sein, der ENX-Anschlüsse im Portfolio anbietet.


Als Tochter der EWE TEL GmbH, eine der größten regionalen Telekommunikationsgesellschaften Deutschlands,  und mit der EWE AG als Konzernmutter, ist BCC für das Geschäft mit Industriekunden bestens aufgestellt. Der Managed Services Provider arbeitet zudem eng mit Cisco Systems, dem Weltmarktführer für Netzwerktechnologie zusammen und besitzt höchste Zertifizierungen des amerikanischen Branchenprimus.


Stärkere Vernetzung mit regionalen IuK-Dienstleistern


Auch mit den anderen Unternehmen aus der Informations- und Kommunikationsbranche (IuK) in der Region will sich der Netzdienstleister stärker vernetzen: „Im Zuge des jüngst gegründeten, niedersachsenweiten Initiative IKN 2020 gehen wir davon aus, dass eine intensive Zusammenarbeit in der Region stattfindet“, betont Glöckl-Frohnholzer, der auch Vorstandsmitglied des IKN2020-Clustermanagers Teliaison ist. Ziel der IKN2020 ist es, IuK-Unternehmen aus allen niedersächsischen Regionen miteinander zu vernetzen und die Chancen der regionalen IuK-Wirtschaft auf niedersächsischer, nationaler und europäischer Ebene zu verbessern.



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